Packende Duelle und knappe Ergebnisse beim Saisonauftakt in der Lausitz


Bei besten äußeren Bedingungen starteten die Piloten der SUPERBIKE*IDM in die neue Saison. Vom 29. April bis 1. Mai fanden auf dem Lausitzring die ersten Läufe in Deutschlands höchster Motorradrennsport-Serie statt.
 
Die Klasse Superbike und Superstock 1000 boten in zwei gemeinsam gefahrenen Rennen packende Kopf-an-Kopf-Duelle. Abgerundet wurde das Rennwochenende mit den Läufen der Klasse Superstock 600, einem Rennen der Sidecars und Läufen im Yamaha R6-Dunlop-Cup sowie dem ADAC Junior Cup powered by KTM. Mit Spannung erwartet wurde der Auftritt des ADAC-Förderpiloten und Lokalmatadors Tim Georgi aus Berlin in der neu geschaffenen Klasse ADAC Northern Europe Cup Moto3.An den Veranstaltungstagen begrüßten der Lausitzring und der ADAC Berlin-Brandenburg rund 8.000 Zuschauer

Der erste Lauf bei den Superbikes endete mit einem Herzschlag-Finale. Rundenlang duellierten sich der Franzose Mathieu Gines (Team Van Zon-Remeha-BMW, BMW S 1000 RR) und der Stollberger Max Neukirchner (Team Yamaha MGM, Yamaha YZF-R1M). Am Ende gewann Neukirchner mit dem hauchdünnen Vorsprung von sechs hundertstel Sekunden. Dritter wurde mit 2,7 Sekunden Rückstand Neukirchners Teamkollege Florian Alt. Etwas deutlicher wurde das Ergebnis im zweiten Rennen. Mathieu Gines drehte den Spieß um und verwies Max Neukirchner mit 3,6 Sekunden Rückstand auf Platz zwei. Platz drei ging an Marvin Fitz (Bayer-Bikerbox Langenscheidt, Yamaha YZF-R1M).

Den ersten Lauf zur Superstock 1000 gewann der Niederländer Danny de Boer (Team SMPN Racing, Yamaha YZF-R1M) vor Luca Grünwald vom Team Freudenberg Racing (Yamaha YZF-R1M). Auch hier gab es im zweiten Rennen einen Wechsel auf dem Podium: Grünwald siegte vor de Boer. Platz Drei sicherte sich der Österreicher Marco Nekvasil (Van Zorn-Remeha-BMW, BMW S1000 RR).

In der Klasse Superstock 600 – Open 600 war der Niederländer Bryan Schouten (MVR-RACING, Yamaha R6) sowohl am Samstag als auch am Sonntag nicht zu schlagen. Aufgrund eines technischen Regelverstoßes wurde er jedoch nach dem zweiten Rennen disqualifiziert. Glück für den Zweitplatzierten Christian Stange (Weber-Diener Racing Team, Kawasaki ZX-6R), der somit aufrückte und nun die Gesamtwertung vor Maurice Ullrich (Team Räth/Romero, Yamaha R6) anführt.

Im ADAC Northern Europe Cup Moto3 fuhr das Berliner Nachwuchstalent Tim Georgi vom Freudenberg Racing Team auf einer KTM RC250GP der chancenlosen Konkurrenz in der Moto3 GP-Klasse davon. Von der Pole Position startend musste er nur ganz kurz die Führung abgeben, war aber in der ersten Kurve bereits wieder auf Platz eins. Von Runde zu Runde baute Georgi seinen Vorsprung kontinuierlich aus und zeigte den anderen Piloten das Hinterrad. Im Ziel betrug sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten Ernst Dubbink (NL, Ernst Dubbink Eveno Racing, Honda NSF250) fast eine halbe Minute. „Bereits nach dem Warm-Up hatte ich ein gutes Gefühl“, freute sich der Sieger. „Wir wussten, dass wir gut dabei sind, aber dass wir den anderen davonfahren, überrascht schon ein wenig.“ Als Dritter überquerte Matthias Meggle (Dynavolt Intact GP Junior Team, Honda NSF250) die Ziellinie und gewann gleichzeitig in der Klasse Moto3 Standard.

Das Auftaktrennen der Nachwuchstalente im ADAC Junior Cup powered by KTM war an Dramatik nicht zu überbieten: Mit dem hauchdünnen Vorsprung von 3/1000 Sekunden gewann Dominic Kaßner (ADAC RT AMC Sachsenring e.V.) vor Marco Fetz (ADAC Nordbayern e.V.). Knapp dahinter wurde Yannick Kruse (ADAC Ostwestfalen-Lippe, alle KTM RC390 Cup) Dritter.

In Deutschlands ältestem Markenpokal, dem Yamaha R6-Dunlop-Cup, gewann der Tarnower Patryk Kosiniak (Artmann Racing Yamaha Zentrum Köln). Auf den weiteren Plätzen folgten Andreas Klambauer (Tragwein) und Christof Höfer (Reiskirchen).

Im abschließenden Rennen der Sidecars gab es noch einmal einen deutschen Erfolg. Mike Roscher/Anna Burkard (LCR BMW) gewannen mit großem Vorsprung vor den Niederländern Streuer/Koertsch (LCR Suzuki) und der Schweizer Kombination Rutz/Fries (LCR Yamaha).

 

Foto und Text: IDM Superbike

 

37. Zürich 24-h Rennen 2009

 

Mit Spannung wurde das 37. Zürich 24-h Rennen auf dem Nürburgring erwartet. Audi trat mit 4 Audi R8 LMS gegen die Porsche Armada an. Spannend war es auch, aber Rennen folgt seinen eigenen Gesetzen - es dauert 24 Stunden und am Ende siegt der Manthey-Porsche.

Bilder vom 1.Zeittraining, 2. Zeitraining und vom Rennen sind jetzt online.

51. ADAC ACAS H&R-Cup

Am 1. Mai Wochende war eine ganze Menge los am Nürburgring. Neben dem 3. Lauf zur BF-Goodridge Langstreckenmeisterschaft fand auch das DTM-Revival mit Fahrzeugen aus der "großen Zeit" der DTM statt. Höhepunkt des Revivals waren am Samstag die 3 Demorunden auf der Nordschleife. Spektakuläres gab es auch beim 51. ADAC ACAS H&R-Cup zu sehen. So stellte Audi seine 4 R8 für das 24h-Rennen vor und trat auch mit dem komletten Fahrerkader an. Für weiteres Interessen sorgte auch Rader-Motorsport mit der Ankündigung einen Ford GT40 beim 3. Lauf einsetzen zu wollen. Mit diesem Fahrzeug will man auch beim 24h-Rennnen, als Ersatz für den derzeit "indisponierten" Lamborghini Gallardo, antreten. Das Rennen gewann in einem Herzschlagfinale der Manthey-Porsche mit mit den Fahrern Marc Lieb  und Marcel Tiemann vor dem Audi R8 LMS von Phoenix Racing mit Marc Basseng, Marcel Fässler, Mike Rockenfeller und Frank Stippler . Auf dem dritten Platz folgten Christian Abt, Jean Francois Hemroulle, Pierre Kaffer und Lucas Luhr (ebenfalls Audi R8). Ein kompletter Rennbericht und Daten zum Rennen gibt es wie immer auf der Homepage der VLN. Fotos von der VLN Test- und Einstellfahrten, dem Rennen und den Einstellfahrten der DTM-Revival sind jetzt online.

2. Lauf DLC Nürburgring 01.05.2014

Am 01.Mai fand auf dem Nürburgring der zweite Lauf zuM Deutschen Langstrecken Cup statt. Die Fotos von der Veranstaltung sind jetzt online.
Die vollständigen Ergebnisse gibt es auf der Homepage der DLC.

 

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Freddie Spencer kehrt zu seinen Wurzeln nach Spa-Francorchamps zurück

Der US-Superstar Freddie Spencer wird anlässlich der Jubiläumsausgabe von "The Bikers’ Classics" an den Ort zurückkehren, wo er 1982 seinen ersten Grand Prix gewann, und das auf einer Honda NS500. Für Honda, die sich 1981 nur widerwillig vom 4-Takt-Prinzip getrennt hatten, war es der erste GP-Sieg einer ihrer 2-Takt-Rennmaschinen überhaupt - ein wahrhaft historisches Ereignis!

Die 2012er Edition von Europas führender Klassik-Veranstaltung "geht Superbike" - und genauso wird es auch Spencer tun. Der dreifache Weltmeister wird sowohl eine Replika seines legendären Honda-CB750-Superbikes als auch seine Two-Brothers-Racing-Honda RC30 fahren. Spencers Anwesenheit ist natürlich auch unter dem Aspekt der 30. Wiederkehr seines ersten Sieges in den Ardennen ein besonders markantes Ereignis,

 

Sehr wenige Motorradrennfahrer hinterliessen in einer so kurzen Zeit einen solch tiefen Eindruck, wie er es tat. Obwohl Spencers Karriere - auch aufgrund von starken Verletzungen - nur kurz war, konnte man seine Popularität auch während seiner ersten Teilnahme an "The Bikers Classics" 2004 geradezu spüren. Ein immer freundlicher Freddie Spencer erfüllte bereitwillig eine Unzahl von Autogrammwünschen und ließ sich ebenso mit zahllosen Fans fotografieren. Der Amerikaner hat seine Erinnerungen an Spa-Francorchamps fest bewahrt. "Natürlich stellt Spa für mich etwas Besonderes dar - der erste GP-Sieg und auch das 'Double' von 1985. Die Siege in den 250- und 500-ccm-Klassen waren damals sehr wichtig für den Gewinn beider WM-Titel in jenem Jahr" sagte der Mann, dem sie damals den Kosenamennamen "Fast Freddie" gaben. "Ich liebe Spa aber auch deswegen, weil die Strecke ein echter Test auf hohem Niveau ist. Es sind so viele Herausforderungen an Fahrer und Maschine in den Kurs integriert, es ist aber auch ein großes Vergnügen, auf dem Ardennenkurs zu fahren".

Audi holt ersten Sieg beim 24h-Rennen am Ring

 

Mit dem ersten Audi-Sieg für das Audi Sport Team Phoenix endete die 40. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens. Vor 235.000 Zuschauer am Gesamt-Wochenende rund um die legendäre Nordschleife triumphierten Marc Basseng (Neusalza) / Christopher Haase (Kulmbach) / Frank Stippler (Bad Münstereifel) / Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) im Audi R8 LMS ultra. Nach einem enorm abwechslungsreichen Rennverlauf mit 30 Führungswechseln lag das Quartett im Fahrzeug der Lokalmatadore aus Meuspath vor ihren Markenkollegen von Mamerow Racing (#26, Chris Mamerow / Christian Abt / Michael Ammermüller / Armin Hahne). Nach einem hochdramatischen Finale konnte sich der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 des Hankook-Teams Heico (#66, Christiaan Frankenhout / Andreas Simonsen / Pierre Kaffer / Lance David Arnold)  erst auf den letzten Rennkilometern gegen den Wochenspiegel-Porsche 911 GT3 R (#11, Marc Lieb / Romain Dumas / Lucas Luhr / Richard Lietz) durchsetzen.

„Das ist der Hammer für mich“, strahlte Markus Winkelhock, der mit seinen Teamkollegen nach 155 Runden (3.933,59 km) durch die legendäre „Grüne Hölle“ der Nordschleife den ersten Audi-Sieg beim 24h-Rennen holte. „Dieser Sieg ist toll für meine Teamkollegen und vor allem für Audi. 2010 war ich hier Dritter, 2011 habe ich den vierten Platz geholt und das Ziel für dieses Jahr war der Gesamtsieg. Diese 24h zu gewinnen ist etwas ganz Besonderes. Es gibt hier sehr starke Fahrer und eine extreme Konkurrenz.“ Das beste Ergebnis in der Markenhistorie beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring gab es an diesem Wochenende für Mercedes-Benz. Christiaan Frankenhout / Andreas Simonsen / Pierre Kaffer / Lance David Arnold hielten die Fahne der schwäbischen Marke hoch, nachdem das auf sicherem Podiumskurs liegende Schwesterauto (#65, Heyer / Schneider / Arnold / Margaritis) eine halbe Stunde vor dem Zieleinlauf ausfiel. „Letztes Jahr hatten wir kurz vor dem Ziel Probleme, die uns den Podestplatz gekostet haben, und dieses Jahr schon wieder so ein Herzschlagfinale!“, atmete Lance David Arnold im Ziel durch. „Das war ein Krimi, da fehlen einem die Worte. Natürlich ist das unglaublich schön.“ Buchstäblich in letzter Sekunde hatte sich der SLS zuvor gegen den Wochenspiegel-Porsche #11 (Marc Lieb / Romain Dumas / Lucas Luhr / Richard Lietz) durchsetzen können. Während der Heico-SLS knapp vor dem Erreichen der 24h-Frist ein letztes Mal die Ziellinie überquerte und zur letzten Runde durchstartete, rollte der 911er ohne Treibstoff aus, nachdem er sich mit dem SLS zuvor in einem Windschattenduell auf der Nordschleife geliefert hatte: Wohl noch nie war der Zieleinlauf des ADAC Zurich 24h-Rennens dramatischer.

 

Zweiter Sieg in Folge für Lieb/Krumbach

Marc Lieb (Ludwigsburg) und Jochen Krumbach (Eschweiler) triumphierten nur zwei Wochen nach ihrem ersten Saisonsieg zum zweiten Mal. Das Duo gewann im Porsche 911 GT3 von Manthey-Racing auch den dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft. Nach 26 Runden auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife betrug der Vorsprung auf die zweitplatzierten Christopher Mies (Heiligenhaus) und Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) im Audi R8 LMS von Phoenix-Racing eine Runde. Auf Platz drei komplettierten Uwe Alzen (Betzdorf), Dirk und Jörg Müller (Schweiz/Monaco) mit dem BMW Z4 GT3 von Schubert-Motorsport den bunten Markenmix auf dem Podium. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) beendete seinen ersten Renneinsatz auf der Nordschleife im McLaren MP4 GT3 gemeinsam mit Sascha Bert (Ober-Ramstadt) auf dem sechsten Rang. Eine einstündige Zusammenfassung zeigt der Sender Sport1 am Mittwoch, 2. Mai, um 17:30 Uhr.

Fotos von den Test- und Einstellfahrten

 

Spannende Schlammschlacht in St. Wendel

Die saarländischen Supermoto Fans bekamen in St. Wendel ganz erwartungsgemäß wieder spannende Rennen geliefert. Wer bereits am Samstag zum Zuschauen kam, der konnte sogar ein paar Sonnenstrahlen genießen. Reinen Sonntagsausflüglern präsentierte sich die Strecke durchgängig feucht und grau, was die erschreckend niedrigen Temperaturen nicht erträglicher machte. Dafür heizten ihnen die DM-Piloten mit vier überwältigenden Rennen ein. Der Offroad glich einer Enduro Sonderprüfung und der klebrig lehmige Boden verteilte sich über den Tag entlang der ganzen Strecke.

 

S1 – Plogmann, Höllbacher und Volz

Im Wettstreit der S1 lagen hohe Erwartungen auf dem Lokalmatador Markus Volz. Doch schon im Zeittraining wurde deutlich, dass sich der Tabellenführer Lukas Höllbacher auf dieser Bahn nicht weniger zuhause fühlt. Die Strecke im Wendelinuspark von St. Wendel ist ähnlich geschnitten und technisch anspruchsvoll wie Höllbacher es von österreichischen Bahnen seit seiner Kindheit gewohnt ist. Kein Wunder also, dass er mit einer halben Sekunde Vorsprung die Pole Position in Beschlag nahm. Zweiter wurde Marc-Reiner Schmidt, dann Volz und Nico Joannidis schloss die erste Startreihe ab.

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Volles Programm in St. Wendel

Am 25./26. Mai geht die Internationale Deutsche Supermoto Meisterschaft im saarländischen Sankt Wendel in die dritte Runde. Auf dem Straßenkurs rund um den Wendelinus-Park werden an diesem Wochenende alle Klassen des Driftsports an den Start gehen. Aktuell haben sich Teilnehmer aus acht Nationen eingeschrieben. Zusammen mit dem Deutschen Supermoto Pokal, der Trophy und den Nachwuchspiloten erwartet die Besucher ein Rennwochenende mit 200 Teilnehmern und 14 Rennen!

In der internationalen Top-Klasse S1 (bis 450 Kubik) steht nach den beiden Auftaktveranstaltungen Lokalmatador Markus Volz (KTM) vor dem Sprung an die Spitze. Gerade einmal einen Punkt liegt der Dirminger hinter dem jungen Österreicher Lukas Höllbacher (KTM). Andre Plogmann vom Saarländer DSR-Suzuki Team folgt dann auf Rang drei. Schon 25 Zähler Rückstand hat dann die Gruppe ab Platz vier, angeführt vom Niederländer Maik Voorwinden (KTM) vor Nico Joannidis (Kawasaki). Ex-Weltmeister Bernd Hiemer folgt dann auf Rang sechs, hatte beim letzten Rennen allerdings einen Ausfall zu beklagen. TM-Umsteiger Michael Herrmann zeigt aufsteigende Tendenz und liegt knapp vor den beiden Youngstern Manuel Hagleitner und Kevin Würterle (beide KTM) auf Platz sieben.

SUPERBIKE*IDM mit erfolgreicher Premiere auf dem Circuit Zolder / Wechselhafte Wetterbedingungen bestimmen das Renngeschehen

Zolder, 12.Mai 2013.
Das belgische Zolder war an diesem Wochenende erstmals Austragungsort der SUPERBIKE*IDM. 9.000 Zuschauer erlebten ein spannendes Rennwochenende, bei dem unter anderem die wechselhaften Wetterbedingungen für abwechslungsreiche Szenen auf der Strecke sorgten.

„Wir sind glücklich, dass die SUPERBIKE*IDM-Premiere in Zolder sowohl bei Fahrern und Teams als auch bei den Zuschauern gut angenommen wurde“, so Bert Poensgen, Geschäftsführer des Serienpromoters MotorEvents HMP GmbH. „Im Vorfeld gab es ja schon die eine oder andere kritische Stimme zur Streckenwahl. Nun zeigt sich, dass es die richtige Entscheidung war, hier an den Start zu gehen.“

Regen beherrschte die beiden heutigen Superbike-Rennen, der zweite Lauf wurde daher direkt zum Wet-Race erklärt. BMW-Pilot Damian Cudlin gewann Rennen eins und damit zum dritten Mal in dieser Saison. Auch nach dem zweiten Lauf stand ein BMW-Fahrer ganz oben auf dem Podest. Rookie Markus Reiterberger stürmte zum ersten Sieg in seiner noch jungen Superbike-Karriere. Für Yamaha war Gareth Jones zweimal erfolgreich und fuhr in beiden Rennen als Zweiter über die Zielgerade. Endlich konnte auch das HRP Honda Team aufatmen, als Michi Ranseder mit Platz drei im ersten Rennen die erste Podiumsplatzierung in dieser Saison holte. BMW-Pilot Kevin Valk, Gewinner der gestrigen Qualifikation und genau wie Reiterberger ein Rookie in der Superbike-Klasse, durfte im zweiten Rennen über Platz drei jubeln.

Audi gewinnt die 6 Stunden von Spa 2013

Die 6 Stunden von Spa sind das letzte Rennen vor den 24h von LeMans und somit eine Standortbestimmung vor dem Klassiker an der Sarthe im Juni. Wenn man es so betrachtet, dann kann das Audi-Team, nachdem man einen 1-2-3 Erfolg in Spa eingefahren hat, als der große Favorit für das 24h-Rennen in LeMans bezeichnet werden. Aber auch der große Konkurrent Toyota fährt nicht chancenlos nach Frankreich, hat man doch in den Ardennen gezeigt, das man den Speed der Ingolstädter mitgehen kann. Zwischenzeitlich lag man sogar in Führung, bis man durch einen technischen Defekt bei der Nummer 7 um alle Siegeschancen gebracht wurde. Am Ende siegten Lotter/Fässler/Treluyer vor Kristensen/Duval/McNish und Gene/diGrassi/Jarvis (alle Audi).  Sarrazin/Davidson/Buemi brachten den überlebenden Toyota auf Platz vier nach Hause.

Eine spannende Angelegenheit war die LMP2-Klasse. Die ersten Drei kamen hier innerhalb von 30 Sekunden ins Ziel. Nach hartem Kampf siegten Kaffer/Companc/Pla(Oreca 03-Nissan) vor Brundle/Hannson/Luhr  (Morgan-Nissan) und Turvey/Dolan/Baguette (Zytek Z11SN-Nissan).

Insgesamt ein tolles Rennen, leider muss man aber auch konstatieren, das im Rahmen der Professionalisierung der WM einigen Teams die Luft ausgeht und die Starterfelder schrumpfen. Man hat in den vergangenen Jahren schon größere Starterfelder als in diesem Jahr, mit insgesamt 35 Fahrzeugen in vier Klassen.

Das komplette Rennergebnis und weitere Infos auf www.fiawec.com

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Die Tschechen sind los !

Das 13. internationale Supermoto auf dem Stendaler Flugplatz startete am Samstag bei angenehmen Frühlingstemperaturen. Zahlreiche Zuschauer bekamen bekamen einen ausgesprochen spannenden Rennsonntag geboten.

S1 – Travnicek siegt und Volz sammelt Punkte.

pic1Von den beiden Favoriten des Auftaktrennens war nach dem Zeittraining nicht viel zu erwarten. Tabellenführer Lukas Höllbacher und Andre Plogmann starteten aus der zweiten, beziehungsweise dritten Startreihe. Die Pole hatte sich der tschechische Gast Tomas Travnicek knapp vor Markus Volz sichern können. Maik Voorwinden und Bernd Hiemer komplettierten die erste Startreihe.

Während Volz den Start für sich entschied, machte sich Höllbacher daran sein schwaches Trainingsergebnis wieder gut zu machen. Schon beim Start machte er einen Platz gut,

brauchte dann aber zu lange um Voorwinden zu überholen. In der Zwischenzeit war die Spitze schon um Sekunden voraus und er konnte Hiemer bloß noch in den letzten Runden unter Druck setzen. Gegen Mitte des Rennens hatte Travnicek die Führung von Volz übernommen und gewann das Rennen. Volz wurde Zweiter, gefolgt von Hiemer und Höllbacher. Voorwinden fuhr nach Höllbachers Überholmanöver unbehelligt sein Rennen auf Rang fünf zu Ende.

SUPERBIKE*IDM: Erfolgreicher Saisonauftakt auf dem Lausitzring / Damian Cudlin feiert Doppelsieg bei den Superbikes


Die SUPERBIKE*IDM feierte an diesem Wochenende (19. bis 21. April) mit spannenden Rennen in sechs Klassen und 13.500 Zuschauern einen gelungenen Saisonauftakt 2013 auf dem Lausitzring. Es war die erste Rennveranstaltung unter dem neuen Promoter MotorEvents HMP GmbH.
„Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten hart dafür gearbeitet. Umso größer ist nun die Freude bei uns allen, dass uns ein guter Einstand in die neue Saison gelungen ist“, so SUPERBIKE*IDM-Geschäftsführer Bert Poensgen. „Sehr gut bei den Zuschauern angekommen ist auch der Geschicklichkeits-Parcours, den unser offizieller Serienpartner Alfa Romeo im Fahrerlager aufgebaut hatte.“
Bei den Superbikes dominierte in beiden Rennen am heutigen Sonntag die Farbkombination Blau-Weiß:
Die BMW-Fahrer hatten im ersten Lauf das Podium fest im Griff. Damian Cudlin (BMW) übernahm nach einem Kupplungsschaden am Motorrad von Yamaha-Pilot Matej Smrz die Führung und behielt sie bis zum Zieleinlauf. Hinter ihm kamen die beiden BMW-MarkenkolIegen Erwan Nigon (amtierender Meister) und Markus Reiterberger auf die Plätze zwei und drei. Letzterer feierte damit einen perfekten Einstand in Deutschlands höchster Straßenrennsport-Klasse.
Im zweiten Rennen funkte dann nur Matej Smrz mit seiner Yamaha den BMWs dazwischen. Der Tscheche gab das Tempo vor, bis er sich in der 13. Runde dem Angriff von Damian Cudlin geschlagen geben musste. Smrz verzichtete auf ein riskantes Manöver zum Kontern, sondern brachte als Zweitplatzierter lieber 20 Punkte gefahrlos ins Ziel. Nigon wurde diesmal Dritter.

33. Siegerlandpreis am 28.-30.Mai 2010 auf dem Nürburgring

Auch mit der 33. Auflage des Siegerlandpreises wird wieder einiges für das Racer-Herz geboten. Rookies und Routiniers garantieren bei den vier IDM-Top-Prädikaten Rennsport der Superlative. Die jüngsten IDM-Piloten starten gleich zu zwei 125er-Läufen am Nürburgring! Das erste Rennen der IDM 125 wird bereits am Samstagabend ausgetragen, das zweite am Sonntagnachmittag.
Der Yamaha-Cup darf traditionsgemäß natürlich nicht fehlen. Eine weitere Talentschmiede steht dieses Jahr mit dem Junior-Cup am Start. Abgerundet wird das Programm mit den spektakulären Superracekarts.

Text: Siegerlandpreis.de  Foto: rt-sportfotografie

BMW holt Sieg bei den 24h am Ring

BMW Motorsport ist der Sieger bei der ereignisreichen 38. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens.

 

Im Ziel lagen sie 3:54,1 Min. vor dem privaten Team Farnbacher Racing, für das Dominik Farnbacher (Lichtenau), Allan Simonsen (Australien), Keen Lehman (USA) und Marco Seefried (Nürnberg) einen Ferrari F430 GTC durch Tag und Nacht steuerten. Nach dem sehr spannenden Rennverlauf mit zwölf Führungswechseln liefen Dennis Rostek (Porta Westfalica), Luca Ludwig (Roisdorf), Marc Bronzel (Siek) und Markus Winkelhock (Berglen) im Audi R8 LMS von Phoenix Racing als Dritte im Ziel ein.

Porsche feiert historischen Hybrid-Sieg

Beim vierten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring feierte Porsche einen Sieg, der in die Motorsportgeschichte eingehen wird. Marco Holzer (Lochau), Patrick Long (USA) und Richard Lietz (Österreich) überquerten im Porsche 911 GT3 R Hybrid des Porsche Team Manthey nach 4:03:46,969 Stunden in Führung liegend die Ziellinie und markierten so den ersten Hybrid-Triumph auf der Nordschleife. Zudem war es der erste Porsche-Sieg der Saison. Mit BMW, Mercedes-Benz und Ferrari waren zuvor drei unterschiedliche Hersteller in der ‚Grünen Hölle’ erfolgreich. Nur 7,063 Sekunden hinter dem Siegertrio wurde der Porsche 911 GT3 RSR von Romain Dumas, Lucas Luhr (beide Schweiz) und Marc Lieb (Ludwigsburg) abgewinkt. Der zweite Manthey-Porsche setzte sich mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,635 Sekunden gegen Marc Basseng (Leutenbach), Marcel Fässler und Mike Rockenfeller (beide Schweiz) im Audi R8 LMS von Phoenix-Racing durch. Drei weitere GT3-Sportwagen aus Ingolstadt - unter anderem mit den beiden DTM-Stars Mattias Ekström (Schweden) und Timo Scheider (Österreich) - fuhren auf die Positionen vier bis sechs.

Text: Pressetext  Fotos: RT-Sportfotografie

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34. DMV Siegerlandpreis auf dem Nürburgring

Am letzten Wochenende fand auf dem Nürburgring die 34. DMV Siegerlandpreis, 3. Wertungslauf zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft, statt. Vor allem für den Rennsonntag wurden zum Teil Gewitter, kräftige Regenschauer vorausgesagt, aber zum Glück traf nichts davon ein.

In der IDM Superbike gewann Michael Ranseder (BMW) sein erstes Rennen in dieser Klasse. Der als Tabellenführer angereiste Matej Smrz (KTM) stürzte im ersten Rennen, hielt sich aber mit einem Sieg im zweiten Rennen schadlos. Jesko Günther (Yamaha) gewann in der IDM Supersport beider Rennen und führt nun die Meisterschaftstabelle vor Daniel Sutter (Kawasaki) und Günther Knobloch (Yamaha) an. Toni Finsterbusch gewann, nach zwei punktelosen Auftritten, auf dem Nürburgring sein erstes Rennen in dieser Saison. Bei den Seitenwagen konnte sich Päiväirinta/Hänni gegenüber Hock/Becker durchsetzen.

Die kompletten Ergebnisslisten gibt es auf www.idm.de

 

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1000km SPA

Die 1000km von Spa sind traditionell die letzte Vorbereitung im Renneinsatz für die den Klassiker schlechthin – die 24 Stunden von LeMans. Folgerichtig traten die    Protagonisten in der LMP, sprich die Werksteams von Audi und Peugeot, in voller Mannschaftsstärke in den Ardennen an. Leider fehlte Aston Martin mit seinem neuen Auto, da sich Vorfeld zum Rennen in Spa Francorchamps Performance-Nachteile sichtbar wurden und man die Zeit bis LeMans nutzen wollte, um die Probleme auszusortieren. Darüber hinaus war auch BMW werksseitig vertreten und Lotus zeigte seinen Evora dem interessierten Publikum.
Im Training gab es denn jede Menge Kleinholz und spektakuläre Abflüge und es gab  öfter die rote Flagge zu sehen als Fahraktivitäten feststellbar waren. Am Ende des Trainings konnte man dann die Führung der drei Audi R18 notieren.  Die Peugeot-Mannschaft folgte mit respektvollem Abstand. Im Rennen am Samstag konnten sich zunächst die drei Audi R18 die Führung sichern, die Lücke wurde jedoch von den Peugeot 908 Hdi schnell geschlossen. Im weiteren Rennverlauf wendete sich jedoch das Blatt zugunsten der Franzosen. Die Audi blieben von kleineren Problemen nicht verschont und die Peugeot hatten wohl weniger Probleme durch den dichten Verkehr zu kommen.
Nach sechs Stunden bei bestem Wetter – das ist in Spa eine Erwähnung wert – siegten Wurz/Gene/Davidson (Peugeot 908 Hdi) vor Montagny/Sarrazin/Minassian (Peugeot 908 Hdi) und Kristensen/Capello/McNish (Audi R18). Nach den Eindrücken des Rennens kann man davon ausgehen, daß es beim Rennen an der Sarte im Juni zu einer ganz engen Geschichte zwischen Audi und Peugeot kommen wird.

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